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Sekundarschule Horgen

Auf dem Weg zur rauchfreien Schule – Erfahrungsbericht Sekundarschule Horgen

Kontaktperson:
Regula Domeisen
Schulsozialarbeit Oberstufe Horgen
Schulhaus Rainweg
8810 Horgen

Tel.: 043 244 12 10
Mail:

Hintergrund und Motivation
Im SchülerInnenrat der Sekundarschule Horgen wurde immer wieder das Thema Rauchen diskutiert, weil sich Schülerinnen und Schüler daran stören, dass es Jugendliche gibt, die sich nicht ans Rauchverbot an der Schule halten. So entstand der Wunsch, dass etwas gegen das Rauchen zu unternehmen sei. Dieses Anliegen wurde von den begleitenden Lehrpersonen aufgenommen und anfangs Jahr ins Gremium „Impuls“, in welchem Schulentwicklungsprojekte initiiert werden, eingebracht. Der Hinweis auf das Projekt ‚Rauchfreie Schule’ von Züri Rauchfrei kam vom Vertreter der Präventionsfachstelle Samowar. An einer Schulkonferenz informierte eine Fachfrau von Züri Rauchfrei über die positiven Auswirkungen der frühen Tabakprävention, worauf eine grosse Mehrheit der Lehrerschaft dem Vorhaben zustimmte.

Ergänzende Angebote

Literaturlisten

Materialien für die Primarstufe
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Materialien für die Sekundarstufe I
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Materialien für die Sekundarstufe II
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Bilder für den Unterricht
Under 20: Materialien der Jugendkampagne der BZgA hier

Orientierungsschule Gurmels

Kontaktperson:
Frau Rahel Lischer
Schulsozialarbeiterin
Gugger
3212 Gurmels
Tel.: 026 674 95 99

schulsozialarbeit@gurmels.ch

Die OS Gurmels ist seit 15 Jahren rauchfrei. Damals waren alle Lehrkräfte NichtraucherInnen. Deshalb wurde weder im LehrerInnenzimmer noch auf dem Schulareal geraucht. Später haben die 2 Lehrkräfte, die für die Gesundheitsförderung zuständig waren, das Thema „rauchfreie Schule“ aufgenommen und zusammen mit dem LehrerInnenteam ein generelles Rauchverbot sowohl für SchülerInnnen, wie auch für Lehrkräfte eingeführt. Zudem war das Thema Inhalt einer Schilftagung, an der ein Regelwerk (Ich- Du- Wir) erarbeitet wurde. Dieses Regelwerk enthält Regeln zum erwarteten Umgang der SchülerInnen untereinander und gegenüber Lehrpersonen, zum erwünschten Verhalten in der Schule, zu Sanktionen und deren Umsetzung. Der Umgang mit Suchtmitteln wird folgendermassen geregelt:

Krämeracker

Kontaktperson:
Josiane Meyer
Oberstufenschulhaus Krämeracker
Zürichstrasse 31
8610 Uster
Tel.: 044 940 23 30

Die Q-Gruppe „Konsumverhalten“ startete im Schulhaus Krämeracker 2004/2005 das Projekt "Rauchfreie Schule". Es störte uns, dass viele SchülerInnen auf dem Schulhausareal rauchten, und wir wollten etwas dagegen unternehmen. Unsere Arbeitsgruppe zur Qualitätsentwicklung an der Schule bestand anfänglich aus fünf Personen und ist jetzt auf vier Personen reduziert worden. Wir starteten mit der Unterstützung von Sibylle Feuz von der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland und Ute Herrmann von Züri Rauchfrei. Als Grundlage nahmen wir den deutschen Leitfaden "Auf dem Weg zur rauchfreien Schule" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

BWS Effretikon

Kontaktperson:
Viktor Rogger, Schulleiter
BWS Effretikon
Lindenstrasse 12
8307 Effretikon
www.bwseffretikon.ch

Wie ist die Thematik aktuell geworden?

Sämtliche Lehrkräfte der BWS Effretikon sind Nichtraucher/innen und leben selbst gesundheitsbewusst. Wir wollen dieses Bewusstsein auch den Jugendlichen weiter vermitteln, welche an unserer Schule ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren.
Unser (eigenes) Schulgebäude befindet sich auf dem Areal der Oberstufen-Schulanlage Watt, deren Infrastruktur wir mit benutzen. Auf dem Schulareal herrscht Rauchverbot. Unsere Jugendlichen müssen sich an die Schul- und Hausordnung der Oberstufen-Anlage halten. Etliche Jugendliche kommen schon als starke Raucher/innen zu uns und sind entsprechend nikotinabhängig.

Elgg

Kontaktperson: Andreas von Ballmoos, 052 364 18 41,

Schulisches Regelwerk Suchtmittelkonsum Sekundarschule Elgg

Im Frühling 2005 platzte den Lehrpersonen der Kragen. Das Rauchen der Sekundarschüler knapp ausserhalb des Schulareals wurde zur provozierenden Show einzelner Schüler und Schülerinnen. Vor allem die im Ort ansässigen Lehrpersonen störten sich immer mehr daran, dass sie auf dem Schulweg und auch sonst ausserhalb der Schulzeit immer mehr mit rauchenden Schülerinnen und Schüler konfrontiert waren.
Im Einvernehmen mit dem Kollegium wandte sich der Hausvorstand an die Regionale Suchtpräventionsstelle (RSPS) Winterthur, mit der man bereits lange Kontakt pflegte, um über mögliche Massnahmen zu sprechen.

Münchhalde

Kontaktperson: Jürg Ochsner,

Stufe der Umsetzung auf dem Weg zur rauchfreien Schule: 4

Zwei Punkte haben fürs Schulhaus Münchhalde den Ausschlag gegeben, bei der rauchfreien Schule mitzumachen. Einerseits rauchende Schülerinnen und Schüler und andere disziplinarische Schwierigkeiten, andererseits eine Diskussion im Lehrkörper über den Umgang mit Regeln.

Das Kollegium des Oberstufenschulhauses im Zürcher Seefeld hat sich dazu entschlossen, ein neues Regelwerk zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Bei der Zusammensetzung wurde darauf geachtet, nicht nur NichtraucherInnen, sondern auch einen Raucher dabei zu haben. Sie besteht aus LehrerInnen und dem Abwart. Vertretungen der Eltern und SchülerInnen gibt es keine. Die Arbeitsgruppe hat bereits mehrere Fassungen einer neuen Hausordnung vorgelegt. Inhaltlich geht es natürlich nicht nur ums Rauchen, sondern auch um andere Drogen, den Gebrauch von Mobiltelefonen und den allgemeinen Umgang miteinander. Beim Rauchen hat man sich darauf geeinigt, dieses nicht nur auf dem Schulareal zu verbieten, sondern auch in dessen Sichtweite. Einen wichtigen Platz nimmt das Thema Sanktionen ein. Im Lauf des Prozesses hat man gemerkt, dass viele Sachverhalte kantonal oder städtisch bereits verbindlich geregelt sind und gar kein Spielraum besteht.

Aus der Praxis

In dieser Rubrik finden Sie Beispiele von Schulen aus der Schweiz, die rauchfrei sind oder sich auf dem Weg dahin befinden. Das Programm zur rauchfreien Schule, das im Leitfaden vorgestellt wird, ist grundsätzlich für alle Schultypen geeignet. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den Schultypen, die bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt werden sollten. Auf den folgenden Seiten werden einige Besonderheiten durch konkrete Schulbeispiele veranschaulicht . Mehr dazu
Es handelt sich um folgende Schulen:

Berufswahlschule Effretikon

Weiterbildung

Motivationskurs